Mittwoch, 30. September 2009

Nachtrag zu Dienstag:


Auf der Spur der heißen Quellen


Da wir ja immerhin Teenager sind und somit den Ruf als Kulturbanausen haben, gingen wir als die einzigen zwei mit Herrn Ploner und Frau Neumann als Vertreter der jungen Generation mit in das Museum "Cave and Basin" und haben es nicht bereut!
Das Museum erzählt die Geschichte über den Nationalpark Banff, der einst noch Rocky Mountains Park genannt wurde, in Verbindung mit allen heißen Quellen, denn sie waren es, mit denen alles begann.
Wir gingen durch einen steinernen Gang, der scheinbar durch den Berg führte und bei dem wir "Großen" uns ducken mussten!
Am Ende des niedrigen Ganges erwartete uns in einer Höhle die erste entdeckte heiße Quelle, die aufgrund des Schwefelanteils entsprechend stank.
Im Innenhof erstreckte sich unter freiem Himmel vor uns das ursprüngliche Badebecken, das sogar ein Sprungbrett hat.
In einer kurzen Ausstellung erfuhren wir Näheres über die Zeit, die Entwicklung und Entdeckung der heißen Quellen.
Nachdem wir unsere Hände in eine weitere heiße Quelle gehalten hatten, sahen wir einen interessanten Film über die Entdeckung und die Entdecker der heißen Quellen.
Die erste heiße Quelle in Banff wurde von drei Brüdern durch Zufall beim Wandern entdeckt.
Es heißt, heiße Quellen helfen zum Beispiel gegen rheumatische Erkrankungen, Hautausschläge oder Schusswunden.
Zum Schluss warfen wir noch einen Blick auf die wunderschöne Landschaft, während neben uns kleine heiße Quellen plätscherten.

S.P. und R.F.

Entlang des Icefield Parkways

Der Tag begann mit einem kleinen Frühstück in unserem Hotel in Banff. Kurze Zeit später kam der Bus, der uns nach Jasper bringen sollte. Nachdem endlich das ganze Gepäck verstaut war, ging`s los. Unsere erste Etappe auf unserer Tour war der "Lake Louise". Es war zwar sehr kalt aber die Umgebung war atemberaubend. Der nächste Stopp war der "Peyto Lake ".

Danach ging es mit dem Bus weiter zum Gletscher "Athabasca". Dort fuhren wir mit einem eisgletscherrutschfesten Auto den Gletscher hoch und machten eine Schneeballschlacht.


Als wir dann spätnachmittags in Jasper ankamen, packten wir schnell aus, um danach koreanisch Essen zu gehen bei einer sehr netten Bedienung. Der Tag war sehr interessant aber anstrengend :D.

S.K.; M.R.

Dienstag, 29. September 2009

Auge in Auge mit dem Wapiti

Nachdem wir am Morgen in einem Museum über die Ureinwohner von Kanada waren (die Indianer) und danach schon Freizeit hatten, gingen wir auf eine Wildlife-Tour. Diese ging um halb sechs los. Nachdem wir von unserem Tourguide das Geräusch erfahren hatten, dass wir machen sollten, wenn wir ein Tier sehen (mäh), ging es los. Das erste Tier, das wir sahen, war ein Wapiti. Aber man konnte es durch die Bäume nicht besonders gut sehen. Anstatt nur auf die Tiere einzugehen, zeigte unser Guide uns auch zwei schöne Seen. Außerdem erklärte er uns, warum das Wasser hier in Kanada so türkis ist. Bei einer sehr kurvenreichen Straße, einen Berg hinauf, begegneten wir auch dem Statistiken zufolge "gefährlichsten" Tier im Banff Nationalpark: dem Squirrel, zu deutsch Eichhörnchen, dass die Wanderer wohl sehr gerne beißt und so zu den meisten Verletzungen führt. Auf derselben Straße trafen wir auch auf eine Herde Bighorn Sheep. Ein besonders mutiges Kalb preschte sogar vor uns über die Straße. Bei den Golfplätzen beim Bow River sahen wir eine Gruppe Wapitis, die aus einem Männchen und vielen Weibchen bestand. Unser Guide ließ und aussteigen und näher herangehen, doch scheinbar kamen wir zu nah, denn das Männchen kam auf uns zu. Es dauerte nicht besonders lange, bis wir alle wieder im Bus saßen. Dort hat der Guide uns ein Geweih eines Elk gezeigt und auch erklärt.
Nach der Tour waren wir noch in dem Restaurant Athena essen. Hierbei gab es Leitungswasser mit Eis (anscheinend eine Spezialität des Ortes) gratis dazu.
A.W. ; V.S.

Montag, 28. September 2009

Muskelkater

Nachdem wir morgens um 7 Uhr aufgestanden waren und uns im Gruppenraum getroffen hatten, gingen wir fröstelnd zwischen Flip-Flop tragenden Kanadiern zum Frühstücksbuffet und aßen uns bei dem reichhaltigen Nahrungsangebot satt.
Nachdem festgestellt wurde, dass auf unerklärliche Weise Salz und Pfeffer in Tims Tee gelandet waren, zogen wir unsere Winterjacken an und begaben uns zur Bushaltestelle .
Auf dem Weg dorthin fuhr uns unser Bus entgegen, welcher auch durch heftiges Winken von Herrn Ploner nicht anhalten wollte. Als wir dann mit dem nächsten Bus zur Gondelstation fuhren, erwartete uns eine böse Überraschung.



Anstatt mit den Gondeln erklommen wir den sehr sehr hohen Berg (2280m) zu Fuß.
Frische Luft und schöne Ausblicke begleiteten uns auf dem Weg zum Gipfel des Sulphur Mountain.



Während einige Schüler schon nach 200m schlapp machten, erreichten Max, Tim, Laura, Inga voller Elan schon nach 90 Minuten das Ziel. Auch die weniger Sportlichen kamen nach einigen Motivationsproblemen an.

Nach einer etwas längeren Erholungspause und einem Gruppenfoto durften wir netterweise mit den Gondeln nach unten fahren.



Den Bus erreichten wir diesmal rechtzeitig.
Zurück im Ort erholten wir uns bei einem leckeren Abendessen in der Spaghetti Factory.
Jetzt fallen wir gerade erschöpft in unsere Betten.

Banff, 21:45 I.S., L.S., M.N., T.J.

Sonntag, 27. September 2009

A Trip Down The Bow River

Wir begannen den Tag mit einem ausgewogenen Frühstück, danach wanderten wir zu einem kleinen Wasserfall, den Bow Falls. Zum Schluss haben wir eine schöne Bootstour auf dem Bow River gemacht. Unser Guide war sehr fröhlich und nett. Er hat uns eine kleine Führung gegeben und uns ein bisschen Englisch beigebracht :-) Er hat mich sogar kurz das Boot steuern lassen. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Wenn wir steuerten, achtete der Bootsführer darauf, dass wir nicht abtrieben. D.W.




Die neuesten Meldungen aus dem Infocenter Banff:

Begegnung mit einem Bär?! Weglaufen, verteidigen, nichts tun?
Erstmal im Infoblatt nachlesen! Dem Bären sagen, er soll kurz mal warten, man müsse was nachsehen. Und das alles auch noch auf Englisch.
"Wenn Sie den Bären überraschen, stellen Sie sich tot. Der Angriff dauert meist nicht länger als ein paar Minuten." Also: Stoppuhr nicht vergessen.
"Dauert der Angriff länger, dürfen Sie gerne angreifen." Wenn Sie mögen. Achtung! Weglaufen bringt nichts, der Bär ist eh schneller.
"Überrascht der Bär Sie, dann stellen Sie sich NICHT TOT." Der Bär weiß Bescheid.
"Zur Verteidigung seien Sie laut." Immer dran denken, Kochtopfdeckel mitnehmen.
Als Alternative steht auch das Bärenspray zur Auswahl. Einfach Knöppje drücken und ab geht's.
Aber Achtung: "Bärenspray wirkt nicht immer." (Hat aus 20 Metern Entfernung keinen Sinn!)
Bitte denken Sie immer daran, die Situation einschätzen, Infoblatt lesen, um Verständnis bitten und das nicht immer wirkende Bärenspray bereit halten.
Nicht vergessen: "Halten Sie immer drei Buslängen Abstand."
"Locken Sie den Bären bitte nicht mit dem Brunftruf des Wapiti-Hirsches an! Nehmen Sie keine Kinder mit." - Sieht aus wie Futter.
Mein Fazit: Sie benötigen immer drei Busse, ein Kind als Lockmittel und das nicht immer wirkende BÄRENSPRAY!!!

R.K.


Samstag, 26. September 2009

Angekommen in Kanada und in Banff

Während des neuneinhalb-stündigen Fluges hatten wir meistens gute Sicht nach unten, wie hier auf Grönland.
















Der A330 setzte uns sanft auf den kanadischen Boden.
















Auch die behördliche Einreise (Pass- und Zollkontrolle) verlief reibungsfrei.

Mittlerweile haben wir in Banff im "Brewster" Quartier bezogen,
uns ein wenig gestärkt und fallen nun müde ins Bett.
















Sa, 26.09.09 21:15 Uhr Ortszeit Banff.

jp

Mittwoch, 23. September 2009

Reisevorbereitungen

Noch drei Tage, dann werden wir - 16 Goetheschülerinnen, 7 Goetheschüler, 1 Goethelehrerin und 1 Goethelehrer, viele von uns zum ersten Mal, so wie ich- über den "großen Teich" fliegen.

Am Samstag (26.09.) um 9.30 Uhr treffen wir uns dann mit unserem Reisegepäck - es erfüllt hoffentlich alle besprochenen Auflagen von Canada-Airlines (http://www.aircanada.com/en/travelinfo/airport/baggage/index.html) , sonst wird es eventuell teurer - auf dem Parkplatz der Goetheschule zum Start einer langen Anreise: zunächst mit dem Bus nach Ffm, dann mit der AC 845 nach Calgary.

Wir fliegen MIT der Sonne, werden also einen sehr langen Tag haben. Wenn wir planmäßig in Calgary landen, werden unsere Uhren 23:55 zeigen - die sollten wir dann um 8 Stunden auf 15:55 zurückstellen. In Calgary erwartet uns ein Bus und bringt uns in die kanadischen Rocky Mountains ins Brewster Mountain Lodge, Banff - wo wir sicher reichlich übermüdet in die Betten fallen werden.

Wann immer möglich, werden wir versuchen, über diese Seite die "Daheimgebliebenen" mit ein paar Impressionen unserer Reise zu versorgen.

Wünsche umsichtiges Packen!

P.S.: Auch in Kanada gibt es Waschmaschinen :-)

jp