"Cosmetology"- und "Mechanics"-Unterricht bedeutete an diesem letzten, tatsächlich vollgepackten Tag, dass sich zwei Gruppen bildeten, von denen die eine die Aufgabe hatte, in der Partnerschule Grundfertigkeiten des Friseurhandwerks zu erlernen (was sich bei einigen sichtbar niederschlug) , und die andere, einen Motor auseinander und wieder zusammen zu bauen.
Im Anschluss daran wurden wir von der "Hauswirtschaftsklasse" mit überbackenen Nachos verwöhnt.
Das Onoway-Museum war denn am Nachmittag nicht ganz so ermüdend wie befürchtet. Mr. Slemko, dem Museumsleiter, und Mr. Hetherington gelang es, den kurzen Rundgang aufmunternd zu gestalten. Im kleinen Schulsaal konnten wir das Schulbankdrücken wörtlich nachvollziehen.
Zur vollständigen Auswertung der Ralley aus der Vorwoche musste die deutsche Gruppe, diesmal ganz auf sich alleine gestellt, zehn weitere Fragen beantworten. Vielleicht wurden hier die Fähigkeiten der "smartest students of Goetheschule" denn doch etwas überschätzt, denn die Trefferquote bei den Fragen, die auf die Namen verschiedener Personen abzielten, die im Verlauf der Woche mit uns zu tun hatten, war sehr überschaubar. Das liegt aber tatsächlich auch an der sehr großen Bandbreite der Namensherkunft, auf die man hier in Kanada immer wieder stoßen kann.
Der Abend stand dann im Zeichen eines Festessens, einiger kurzer Reden und vor allem eines Spielewettbewerbs, in welchem 7 Gruppen gegeneinander um Punkte kämpften.
Die Bilder geben einen kleinen Ausschnitt von dem wieder, was in der Turnhalle der OHS so alles bewältigt werden musste. Stolz auf seine Akteure kann Dieburg insbesondere in der Disziplin Hoolahup-Reifen sein: gleich drei von ihnen mussten letztlich "ausgebremst" werden, um den Zeitrahmen nicht ins Uferlose entgleiten zu lassen. Auch im "Handtaschentragen" kamen versteckte Talente tatkräftig zum Vorschein. Und eine "Dieburger Nachwuchsingenieurin" war es, die einen in Minutenschnelle gebastelten Flieger über die weiteste Strecke fliegen lassen konnte.
Möge nun jeder mit Bedacht sein ganzes Gepäck verstauen, um nicht Wichtiges zu vergessen. Andererseits: es könnte in 176 Tagen wieder auftauchen.
Dann ist nämlich der Freitag, der 9. April 2010, an dessen Nachmittag ein Bus mit den kanadischen Austauschschülern und -lehrern zum Gegenbesuch (bis Sa, 17.04.2010) an der Goetheschule ankommen wird.
So long!
jp
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